Skip to main content

Inlays


Bei dieser 25-jährigen Patientin wurden aufgrund umfangreichen Kariesbefalls im Oberkiefer alle Seitenzähne und im Unterkiefer auf jeder Seite zwei Seitenzähne provisorisch mit Kunststoff (in den Bildern leicht gelblich erscheinend) versorgt (siehe die beiden oberen Bilder in der Aufsicht). Die endgültige Versorgung erfolgte mithilfe glaskeramischer Inlays, die gut auf dem zahntechnischen Modell sowie losgelöst von demselben zu sehen sind. Die Befestigung im Mund bei glaskeramischen Teilen sollte nach Möglichkeit „adhäsiv“ unter besonderem Schutz mit einem Gummi (sog. Kofferdam),
welcher auch bei Wurzelkanalbehandlungen zum Einsatz kommt, erfolgen. Die Zähne, die gut getrocknet werden, müssen dann über verschiedene Schritte zunächst mit Säure geätzt und mit weiteren Flüssigkeiten behandelt werden. Ein vergleichbares Verfahren wird auch für die Innenseiten der Inlays (oder entsprechend auch bei Veneers -> siehe oben) angewandt, damit letztendlich die ungleichen Materialien „Glas/Keramik“ und „Zahn“ miteinander verklebt werden können. Die unteren sechs Bilder zeigen eine Gesamtaufsicht und Nahaufsicht nach zehnjähriger Tragezeit.

 

 


Inlays und Teilkronen sind Restaurationen, die den Zahn nur zu einem gewissen Teil bedecken. Inlays bzw. Einlagefüllungen befinden sich innerhalb des Zahnes, also im Bereich der Kaufläche, das bedeutet, ein großer Teil des Zahnes bleibt in seiner ursprünglichen gesunden Form erhalten. In der Regel werden sie als Folge von Karies nötig. Ein Inlay kann aus verschiedenen Materialien, wie z.B. Gold oder zahnfarbener Keramik im zahntechnischen Labor hergestellt werden.

 

 


Keramische Inlays können aus verschiedenen keramischen Materialien hergestellt werden und werden anschließend mit dem Zahn verklebt.