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Brücken


Bei dieser Patientin wurde eine sog. „Freiendbrücke“ eingesetzt, bei der nach vorn zu dem Zahn mit der Goldfüllung hin einfach ein Zahn angehängt wurde. Somit wurde die Entfernung der noch intakten Goldfüllung (Inlay) mit weiterem Beschleifen dieses Zahnes verhindert. Solche Anhänger können auch in umgekehrter Richtung nach hinten ebenfalls im Umfang eines Zahnes angehängt sein, um herausnehmbaren Zahnersatz oder eine aufwändigere Implantation zu umgehen.


Diese Bildsequenz von fünf Bildern zeigt in der oberen Reihe die im Oberkiefer präparierten Zähne in der Aufsicht sowie daneben die einzusetzende Brücke von der Unterseite her. Bei dieser Brücke sieht man unten (später hinten im Mund) eine sog. Goldteilkrone, davor eine Metallkeramikkrone mit Metallrand und oben eine Metallkeramikkrone, die auf der im Bild linken Seite eine sog. keramische Schulter hat.

Diese ist im Vergleich zum Metallrand nur mit höherem technischen Aufwand vom Zahntechniker herzustellen und verlangt auch vom Zahnarzt eine etwas andere Präparation (etwas mehr Platz im Randbereich).

Das rechte Bild zeigt die eingesetzte Brücke von der Kauflächen- und Gaumenseite her. Die beiden darunter befindlichen Bilder zeigen die Präparationen von seitlich außen gesehen sowie auch rechts daneben die eingesetzte Brücke.


Bei dieser Patientin wurde ebenfalls wie in vorausgegangenen Fällen eine metallkeramische Brücke eingesetzt, wobei ebenfalls bei der vorderen Krone vom Techniker eine Keramikschulter angefertigt wurde.

Das linke Bild zeigt in der Aufsicht die zwei präparierten Zähne; in den rechten beiden Bildern wird eine Seit-/Außenansicht der eingesetzten Brücke gezeigt, wobei durch die schöne Gestaltung der vordere überkronte und auch der ersetzte Zahn sehr natürlich erscheinen.

Bei dem hinteren Zahn wurde die für die Befestigung eine beim Sprechen und Lachen nicht sichtbare goldene Teilkrone eingesetzt und zum Erhalt von Zahnhartsubstanz auf eine weitergehende Präparation für eine vollständige Krone verzichtet.


Bei diesem Patienten wurde im Frontzahnbereich eine sog. metallkeramische Brücke eingesetzt, wobei der rechte obere Eckzahn und der linke obere mittlere Schneidezahn mit metallkeramischen Kronen und auf der Außenseite mit einer Keramikschulter versehen wurden. Durch die vom Techniker sehr individuell gestalteten Verblendungen (außen sichtbare Anteile) entsteht beim Lächeln des Patienten ein äußerst natürlicher Eindruck.


Bei dieser 18-jährigen Patientin konnte aufgrund der Knochenverhältnisse und des Nervverlaufs im Unterkiefer links keine Implantation vorgenommen werden. Stattdessen erfolgte die prothetische Versorgung mithilfe einer vollkeramischen Brücke, wobei aufgrund der Grazilität der Einzelkomponenten das hierbei stabilste Material, das Zirkondioxid, zur Anwendung kommen muss.

Im Gegensatz zu den glaskeramischen Materialien, die sowohl gefräst wie aber auch vom Techniker in Anlehnung an den ihm besonders bekannten Metallguss verpresst werden können, muss das Zirkondioxidmaterial durch allgemein bekannte, aber hier in den Präzisionsanforderungen und in der Individualität mit äußerst hohen Ansprüchen versehenen Frästechniken hergestellt werden.

Das eher etwas hellere Gerüstmaterial wird dann wie bei der Metallkeramik mit sog. Verblendkeramik (ein Feldspatmaterial) zur Erzielung der endgültigen Zahnfarbe und –form verblendet. Im vorliegenden Fall war durch die Teilüberkronung des hinteren Zahns zur Schonung von Zahnhartsubstanz und Zahnnerv die Herausforderung für den Techniker besonders groß.

Die Bildfolge zeigt die Ausgangssituation sowie die gefräste aber noch nicht losgetrennte Brücke und danach die Einprobe derselben als Gerüst. Darauf folgen die verschiedenen Ansichten der verblendeten Brücke und letztlich die eingesetzte Brücke aus verschiedenen Blickwinkeln.


Diese zehn Bilder zeigen einen 18 –jährigen Patienten, bei dem die seitlichen Schneidezähne nicht angelegt waren und bei dem zunächst zur Harmonisierung der Zahnbögen eine kieferorthopädische Behandlung mit einer sog. festsitzenden Apparatur durchgeführt wurde.

Die bei den nicht vorhandenen seitlichen Schneidezähnen geöffneten Lücken waren für eine Implantation zu klein. Um die vorhandenen kariesfreien und gut gepflegten Zähne möglichst zu schützen, wurden zwei sog. Klebebrücken eingesetzt. Diese Klebebrücken wurden mit einem speziellen, in unserer prothetischen Abteilung entwickelten Verfahren, mithilfe von sog. „Friktionsstiften“ in ihrer mechanischen Verankerung eingesetzt und zusätzlich zum Kleben hinsichtlich des dauerhaften Halts verbessert.

In einer Zwischenphase (Anprobe der Brücken) dienen diese Stifte dem Zahnarzt als Bohrlehre, damit entsprechend der Planung des Zahntechnikers die Position für die Stifte und das Einbringen derselben genau erfolgen kann.