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Lehrleistungen der Poliklinik

Die Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik mit Propädeutik lehrt im vorklinischen wie auch im klinischen Abschnitt des Studiengangs Zahnmedizin (Staatsexamen) an der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Im vorklinischen Abschnitt lehrt sie die "Propädeutik", also die Einführung in ein wissenschaftliches Fachgebiet. Dabei wird im Lehrkonzept auf eine Verzahnung von Theorie und Praxis Wert gelegt. Besonders das Erlernen manueller feinmotorischer Fähigkeiten und der Umgang mit den einschlägigen Werkstoffen der Zahnheilkunde liegen hier in drei jeweils ca. 10 wöchigen ganztägigen Kursen (im ersten, im dritten und nach dem dritten/vierten Semester) -jeweils mit Abschlussprüfung.

Am Ende des 2,5 Jahre dauernden vorklinischen Abschnitts prüft die Poliklinik den zahnärztlichen Teil der "Zahnärztliche Vorprüfung" (Physikum) gem. Approbationsordnung. Diese Prüfung dauert 8 Tage.

Im 8. und 9. Semester lehrt die Poliklinik in den Behandlungskursen der Zahnersatzkunde die klinische Umsetzung von Zahnersatz (Kronen, Teilkronen, Prothesen, Teleskopprothesen...). Diese Kurse sind wieder von starkem Praxisbezug geprägt, in dem auf ein Halbtag Seminar/Vorlesung ein Halbtag Behandlung von Patienten folgt. 

Besonderheiten

Die Besonderheit der zahnmedizinischen Lehre im Fach Zahnersatzkunde ist ihre ausgesprochene Praxisbezogenheit, denn die Approbationsordnung sieht vor, Zahnmedizinstudenten so auszubilden, dass sie sofort nach absolviertem Staatsexamen in der Lage sind, Patienten eigenverantwortlich zu behandeln.
Die vorklinische werkstoffkundliche Ausbildung wird durch die Sektion „Medizinische Werkstoffkunde und Technologie“ unterstützt.
In den vorklinischen Kursen, technische Propädeutik und dem so genannten „Phantomkurs“, werden die Studenten an Modellen unter simulierten Praxisbedingungen zunächst ausführlich an die grundlegenden Behandlungsschritte typischer prothetischer Therapieformen herangeführt.
Dem vorklinischen Studienabschnitt schließen sich zwei klinische Kurse an, in denen unter Anweisung und Aufsicht Patienten behandelt werden. In diesen Kursen erhalten die Studenten Gelegenheit, Patienten „ganzheitlich“ zu versorgen, also im Sinne der Zahnersatzkunde unter Einbeziehung aller ihrer Subdisziplinen. Außerdem wird die Planung und Durchführung verschiedener, insbesondere technisch schwieriger prothetischer Maßnahmen vertieft. Diese Form der Lehre ist, im Vergleich mit der humanmedizinischen Lehre, außerordentlich personalintensiv. Weiterhin ist sie auch aufgrund der notwendigen Infrastruktur, beispielsweise zur Akquirierung geeigneter Behandlungsfälle aber auch wegen der ständigen Vorhaltung von Geräten und Materialien, wirtschaftlich sehr aufwendig.

Vorklinische Lehre

Die Vorkinischen Kurse und Vorlesungen finden alle in dem Gebäude 332 (Calwerstr.7-7 / Implantologie) statt und werden geleitet von Oberarzt Priv.-Doz. Dr. Fabian Hüttig
Mehr Informationen zur vorklinischen Lehre

Klinische Lehre

Die Klinische Lehre findet im Hauptgebäude 360 (Osianderstr.2-8 / Zahnklinik)
und wird geleitet von Oberärztin Dr. Andrea Klink

Mehr Informationen zur Klinischen Lehre

 

 

Studienbeauftragte

Die Studienbeauftragten der Poliklinik organisieren die zwei Lehrbereiche (Klinische und Vorklinische Kurse) sowie die fächerübergreifende Lehrorganisation in der Klinik. Darüber hinaus sind die Studienbeauftragten federführend beim Curriculumsmapping für den Nationalen Lernzielkatalog Zahnmedizin (NKLZ).

  • OA Priv.-Doz. Dr. Fabian Hüttig, Vorklinische Kurse
  • OÄ Dr. Andrea Klink, Klinische Kurse

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